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Unser Leistungsportfolio

Die ganze Welt des Gartens. Alles aus einer Hand.

Garten & Grün

Sie suchen für Anlage und Pflege privater Gärten, öffentlicher Parks oder Außenanlagen wirtschaftlich genutzter Immobilien einen zuverlässigen Dienstleister?

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Wege & Plätze

Sie stehen vor wichtigen Entscheidungen zur räumlichen Aufteilung und Erschließung Ihres Außenbereiches? Wir begleiten Sie bei diesen wichtigen Vorüberlegungen.

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Mauer & Zaun

Linien zu ziehen und Grenzen aufzumachen bedeutet nicht immer, sich nach außen abzugrenzen. Die gestalterischen Möglichkeiten sind äußerst vielfältig.

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Outdoor & Bauten

Bauliche Lösungen für Überdachungen, zur Schaffungen von Stau- und Aufbewahrungsräumen oder für stilgerechte Aufenthaltsbereiche im Außenbereich? Wir haben sie.

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Wasser & Wellness

Wasser ist auch für Sie ein Lebenselixier? Werten Sie mit Wasser Ihre Gartenkulisse auf und fügen Sie ihr ein traumhaftes Entspannungsmoment hinzu!

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Licht & Feuer

Licht ist das Medium, das am Abend die Tagesatmosphäre mit neuen Highlights überzieht. Kippen Sie am Ende des Tages einfach den Schalter um: Großes Kino in aller Stille!

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Ambiente & Design

Wo Gärten und Parks bereits eine grundlegende Struktur erreicht haben, wächst bei  Nutzern von Außenanlagen immer häufiger das Verlangen, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden.

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Technik & Automatisierung

Den eigenen Garten entspannt genießen und seine Pflege und Nutzung mit Technik und Automatisierung intelligent zu organisieren, ist immer mehr ein  Wunsch vieler Gartenbesitzer.

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Pflege & Erhaltung

Der uneingeschränkte Genuss des Gartens kommt erfahrungsgemäß nicht ohne angemessene Pflege aus. Wir bieten ein breites Spektrum professioneller Betreuungsleistungen. 

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Das Garten-Briefing

Planungsperspektiven Hand in Hand entwickeln

Unser Leistungsportfolio spiegelt zunächst lediglich die Bandbreite und Variabilität der Handlungsmöglichkeiten als Grundlage für die Gestaltung von Gartenanlagen. Mit diesen Kompetenzen stehen wir für Sie sozusagen in den Startblöcken. Entscheidend für den Planungsprozess ist jedoch eine möglichst weitreichende Kenntnis über die ästhetischen Vorlieben unserer Kundinnen und Kunden hinsichtlich Formen, Farben, Materialien oder Pflanzen sowie die grundsätzliche Vorgabe zur Ausarbeitung einer Planperspektive in Richtung eines bestimmten Gartenstiles. Erst die Kombination der technisch versierten Ausführung unserer Leistungen unter Berücksichtigung von Kundenpräferenzen und einer gelungen Umsetzung von Elementen eines Gartenstiles bringt uns ans Ziel.

Als Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Auftraggeber und uns können Kompositionen und Arrangements mit besonderer Ausstrahlung und atmosphärischer Wirkung entstehen. 

Fordern Sie uns in einem wechselseitigen Garten-Briefing, wir werden unser Bestes geben!

Gartenstile

Finden Sie Ihre individuelle Note im Spektrum der Gartenkonzepte

Die Gestaltung von Gärten weist ein außerordentlich weites Spektrum auf. Dieses reicht von weitgehend naturnah gehaltenen Gestaltungsformaten bis hin zu Gartenstilen, bei denen der natürliche Aspekt nicht mehr im Vordergrund steht. Schlicht, formal, barock und romantisch aufgeladen, pflegeleicht oder einfach nur nutzenorientiert. Alles ist möglich. Am Schluss tut die Entscheidung weh, sich für eine bestimmte Stilrichtung zu entscheiden und andere denkbare Gestaltungskonzepte zurückzustellen.

Häufig stellt man aber auch fest, dass die zwingende Entscheidung für eine Stilrichtung dadurch aufgebrochen werden kann, dass verschiedene Gartenstile kombiniert werden können. Dies muss nicht unbedingt zu einem Stilbruch führen, sondern kann auch als ein Aufbruch zu einer neuen kreativen Lösung führen, die begeistert. Vielfältige planerische Freiheiten machen den Reiz der Gartengestaltung und des Gartenglücks aus, welche jederzeit auch wieder an neue Vorstellungen angepasst werden können.

Wir begleiten Sie gerne mit unserer langjährigen Erfahrung in diesem Entscheidungsprozess. Und legen natürlich unser volles Engagement und unsere Leidenschaft in die Umsetzung.

Der Grundgedanke des Naturgartens ist, dem natürlichen Aufbau des Außenbereichs und seiner weiteren Entwicklung absoluten Vorrang einzuräumen. Dies geht einher mit der Sichtweise, dass natürliche Gesetzmäßigkeiten aus der Biologie und der Vegetationsökologie auch für den Garten Gültigkeit besitzen und natürliche Entwicklungsprozesse ausdrücklich zugelassen und erwünscht sind.

Infrastrukturelle Maßnahmen wie die Befestigung von Plätzen und die Flächenerschließung durch Wegeanlagen treten demgegenüber in der Bedeutung zurück oder finden eine deutlich natürlichere Ausprägung.

 

Gartenstil Naturgarten

 

Die Pflanzenwelt dominiert das Erscheinungsbild, wird in ihrer natürlichen Verjüngungsdynamik akzeptiert, aber im Einzelfall auch durch störungsfreie Ergänzungspflanzungen erweitert. In idealer Vorstellung haben die Pflanzen einen deutlichen Bezug zur potenziellen natürlichen Vegetation, d. h. Pflanzen, die im regionalen Zusammenhang auch in der freien Natur seit langer Zeit Bestandteil der natürlichen Entwicklung und somit heimisch sind.  

Pflegeaufwendungen finden zumeist in einem reduzierten Umfang statt. Ziel ist, dass störungsfreie Zonen und natürliche Biotopverhältnisse mit optimalen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere entstehen können.

Der Mensch ist Zuschauer, Besucher und weniger ein Nutzer, der dem gärtnerischen Ambiente seinen Stempel aufzudrücken versucht. Gartenbesitzer ziehen ihren Gartengenuss im großen Maße aus der Betrachtung der entstehenden Artenvielfalt, der Beobachtung vielfältiger Erscheinungsformen und der weitgehend ungestörten Entwicklung des Außenbereiches.     

 

Der Landschaftsgarten erhebt im Unterschied zum Naturgarten nicht dem Anspruch, der Natur und ihren grundlegenden Gesetzmäßigkeiten uneingeschränkt Raum zu geben. Derartige Gartenformen folgen vielmehr der Vorstellung, ein ästhetisches Idealbild von einer vollkommenen Landschaft zu erschaffen. Somit handelt es sich um den Versuch, Natur in gewisser Weise nachzubilden, aus ihr die besten Elemente zu entleihen und den angestrebten natürlichen Anblick noch vollkommener erscheinen zu lassen. Die alten Griechen benutzten hierfür den Begriff Eidolon (das schöne Bild), entsprechenden dem heutigen Begriff Idyll. Der Mensch als Planer folgt bereits bei der Entwicklung einer planerischen Vorgabe der Vorstellung, bei der einer vollständigen natürlichen Entwicklung bewusste Grenzen gesetzt sind. 

 

Landschaftsgarten Sturhead

 

In den allermeisten Fällen besitzen Landschaftsgärten die Ausdehnung von Parks mit mehreren Hektar Fläche. Derartige Flächenausmaße bieten die besten Voraussetzungen, um die grundlegenden Wirkungsmechanismen von Landschaftsgärten zum Tragen kommen zu lassen: Gärten und Parks mit mehr oder weniger offenen Durchblicken, auch Sichtachsen, Flurteilen, die harmonisch gruppiert erscheinen, gemischte oder teilweise naturbelassene Partien, in denen auch Wasserflächen ihren Platz finden.

In kleineren Privatgärten ist die Umsetzung vergleichsweise selten vorkommend. Dennoch gibt es einen interessanten Ansatz, in der die Typologie des Landschaftsgartens auch dort seine Umsetzung finden kann. Grundbedingungen hierfür sind beispielsweise die unmittelbare Nachbarschaft von forst- oder  landwirtschaftlichen Flächen mit interessanten Geländeformen wie langgezogenen Täler oder imposanten geologischen Ausprägungen. Derartige Konstellationen liefern eine besonders vielversprechende Aussicht, den eigenen Garten als Teil eines größeren naturräumlichen Zusammenhanges erscheinen zu lassen. Für landschaftsgärtnerische Planungsaufgaben bieten sich hierbei eine der reizvollsten Ausgangslagen, bei deren Ausarbeitung ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl erforderlich ist.

Als Sonderform des Naturgartens steht der Romantische Garten für Gestaltungsformate mit einer außerordentlichen Arten-, Struktur- und Farbenfülle, welche in dieser Ausprägung in unberührten Naturräumen lediglich an bestimmten Standorten im tropischen Bereich zu finden sind.  Das romantische Erscheinungsbild kommt dadurch zustande, dass bereits in seiner Anlage die Absicht besteht, eine Vielfalt von Pflanzenarten mit einem lebhaften, abwechslungs-  und kontrastreichen Farbenbild von Blättern und Blüten auf engem Raum zusammen zu stellen. Gezielte Platzierungen von Duftpflanzen, ein üppiges, überbordendes Blütenmeer farbenprächtiger Stauden und Ziergehölze oder die Erschaffung von flirrenden Spiegelbildern in angrenzenden Gewässerrändern lassen nur eine Gestaltungsabsicht erkennen: Die Erschaffung eines Panoramas für die umfassende Reizung aller Sinne.

 

Romantischer Rosengarten

 

Romantische Gärten stehen gleichzeitig für Unübersichtlichkeit, Geheimnis und Überraschung, aber auch für träumerische Orte, an denen der Mensch sich aus den stressigen Situationen des  Alltags verabschieden kann. Dazu helfen bewusst inszenierte Abgeschiedenheit, Ruhe, wechselnder Lichteinfall, der Verzicht auf regelmäßige und geradlinige Laufwege und die Schaffung plötzlicher Ausblicke in dahinterliegende Bereiche. Von der Krautschicht mit üppiger Staudenflur am Boden, spielerisch eingestreuten Kleinsträuchern in den vertikalen Zwischenräumen und eine oftmals darüberstehende locker strukturierte Strauch- und Baumschicht wird nochmals der Anspruch auf paradiesische Fülle unterstrichen.   

Um den organischen, verspielt leichten und grundsätzlich natürlichen Grundcharakter des romantischen Gartenformats nicht zu gefährden, wird darauf verzichtet, einseitig  formale und geometrische Gestaltungselemente einzubinden. Gleichzeitig werden natürliche Bodenzustände wo möglich erhalten und lediglich der Einbau natürlicher Materialien wie Bruchsteinmauerwerke oder Trockenmauern sowie einfache Formen von Plattenformaten vorgesehen. Dem nachhaltige regionalen Bezug natürlicher Materialien wie Holz, Steinen und Erden wird Vorrang eingeräumt.

Alle gestalterischen Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Artenvielfalt der Tierwelt weitmöglichst zu fördern. Erst das Zusammenspiel der vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt in Verbindung mit formatgerechten Einbindungen von Wasserelementen schafft den Zauber, den Gartenbesitzer und Naturliebhaber von Romantischen Gärten erwarten. 

Klassische Gartenanlagen haben ihre Wurzeln in der Entwicklung hoheitlicher Gärten im Mittelalter und der Neuzeit. In der Gegenwart lassen die Gärten als Abkömmlinge ehemals barock aufgeladener Garten- und Parkanlagen ihre Herkunft nur erahnen, da sie sehr viel schlichter gestaltet sind. Dennoch erinnert die oft ambitionierte und großzügige Herangehensweise und der Wille zu einem herausgehobenen Pflegezustand solcher Anlagen an die insgesamt größer angelegten Gartenanlagen früherer Zeit.

Klassischer Garten

Dem Besucher heutiger klassischer Gärten fallen bezüglich ihres Grundrisses und räumlichen Aufbaus eine Reihe sich wiederholender Merkmale auf. In ihrem Erscheinungsbild entfalten sie ein großzügiges Raumgebilde, in dessen Mittelpunkt sich zumeist eine flächenbestimmende Rasenfläche befindet, über die hinweg der Blick in andere Gartenbereiche ermöglicht wird. Trotz oftmals erkennbar klarer Strukturen leiten sich diese in den wenigsten Fällen von geradlinig ausgeführten Wegen und Begrenzungslinien ab. Vielmehr treten geschwungene, konvexe und konkave Linien in Erscheinung. Dahinter bauen sich oftmals voneinander abgegrenzte Bereiche mit üppig und prachtvoll bepflanzten Beeten und Rabatten, Sträuchern, Hecken und Bäumen, die von innen nach außen an Höhe gewinnen und vom Außenbereich durch sichtschutzschaffende Heckenlinien, Mauern oder Zäunen, in höchster Ausprägung mit schmiedeeiserenen Zaun- und Toranlagen, abgrenzen.

In den meisten Fällen weisen klassische Gärten starke Akzente des grünen Ambientes auf, hinter denen bautechnische Anlagen wie größere oder kleiner Sitzplätze zurücktreten. Besitzern dieser Gartenanlagen ist es offensichtlich ein Anliegen, dass diese ein möglichst natürliches Erscheinungsbild aufweisen. Auffällig ist dementsprechend die große Zahl blühfähiger Pflanzenarten und deren raumfüllende Platzierung in unterschiedlichen Funktionen und Positionen: Als attraktiven Stauden-Mix in unterschiedlichen Lichtbereichen, als Bodendecker und Unterpflanzungen von Sträuchern und Bäumen, als Solitäre oder Formgehölze sowie als Sichtschutzelemente. Die Pflanzen nehmen zu ihrer Ausbreitung gerne alle vorhandenen Flächen und Räume an, um als Kletterpflanzen vertikal an Hauswänden, in sich aufwölbenden Pflanzentunnels, als hängender Bewuchs an Pergolen, in Hoch- und Kräuterbeeten oder Obstquartieren in Erscheinung zu treten. Mit der Breite der gestalterischen Möglichkeiten steht der klassische Garten auch für den multifunktionellen Familiengarten mit Aufenthalt und Spielmöglichkeiten für Jung und Alt, für Selbstverwirklichung in Gartenarbeit und natürlicher Atmosphäre.

Der Tierwelt eröffnen sich auf Grund der Pflanzenfülle zahlreiche Nischen und Lebensbereiche. Die vielfältigen pflanzlichen Ökotope füllen sich mit einem entsprechend großen Artenspektrum von Tieren, in dem vor allem die Anwesenheit einer großen Zahl von Vogel- und Insektenarten als besonderer Gradmesser für die Verbesserung der Biodiversität wahrgenommen und willkommen geheißen wird.

In ihrem Aufbau, ihrer Erscheinung und Wirkung steht der klassische Garten als weitreichendes und multifunktionale Gestaltungsspektrum, in dem sich Übergänge zu anderen Gartenstilen verwirklichen lassen, wenn sie Elemente romantischer Gestaltungselemente, aufgelöste und sich selbst überlassene Strukturen nach Art der Naturgärten, Ausprägungen von Wohngärten oder die Einbindung von Nutzgarten-Arealen zulassen. Oft treten klassische Gärten als eine bewusst arrangierte Form mehrerer Gartenstile auf. Wenig gestalterische Verbindung zeigen sich dagegen zu formalen und modernen Gartentypologien. Mit diesen teilen sie aufgrund ihrer vergleichsweise fehlenden Geradlinigkeit, Unübersichtlichkeit, heimeligen Wärme, opulenten Vielfalt und Farbigkeit die geringsten Gemeinsamkeiten.

Neben der pflanzlichen Fülle liegt das besondere Moment klassischer Gärten im Vergleich zu moderneren Gestaltungskonzepten in einer bewusst gewählten Anreicherung mit formalen Objekten: In Sichtachsen als zentrales Highlight platzierte klassisch Skulpturen, in Rondellen eingefügte wassergefüllte Becken, ein Ensemble ausgesuchter stilvoller Pflanzgefäße oder die helle Marmorplastik vor dunklen Pflanzarealen. Die Beistellungen unterstreichen das Streben nach vollkommener Harmonie, Ausgewogenheit und repräsentativer Ausstrahlung, die einmal barock aufgeladen mit geradezu bühnenhaft akzentuierter Inszenierung glänzt oder einfach mit ihrer dezenten und eleganten Erscheinung zu überzeugen versucht. In allen Fällen unterstreicht der hohe Pflegezustand, die besondere Ausstattung und das aufgestellte Gartenmobiliar das besondere Understatement und den Anspruch auf eine besondere Außenwirkung klassischer Gärten.

In formalen Gärten erreichen alle Ausdrucksformen modern anmutender Gartenstile ihren Höhepunkt. Kennzeichen solcher Gärten ist, dass sie jeweils die in der dazugehörigen Immobilie angelegten architektonischen Stilelemente aufnehmen und in den Außenbereich übertragen.

Charakter und Stil formaler Gärten spiegeln somit konsequent die Vorgaben der Wohnimmobilie wider. Dabei dominieren zumeist bauliche Ausführungen die natürlichen Gestaltungselemente. Der gesamte Gartenbereich wirkt modern und designorientiert, schnörkellos und ohne unnötige Musterwechsel. Klarheit und Großzügigkeit zählen, wuchtige Einfachheit. Viel, nicht Vielerlei soll entstehen.

Gebäude eröffnen dazu häufig auf ganzer Seitenlänge über flächige Fenster- und Türformate den unverstellten Blick und Zugang in den Außenbereich. Großzügige Terrassen, häufig belegt mit großformatigen Plattenformaten, verschmelzen in der Wahrnehmung den Innen- und Außenraum zu einer funktionalen Einheit. Wohn-, Koch-, Ess-, Aufenthalts- und Badebereiche des Innenbereichs finden auffällig oft Entsprechungen im Außenbereich, überzeugt zusammengeführt in Form, Materialität, Farbe und Akzent setzenden Stilformen.

Das Understatement formaler Gärten ist durch eine bewusste Grundhaltung der Zügelung und Reduktion des äußeren Erscheinungsbildes geprägt, welche das Ziel verfolgen, eine einfache, gleichzeitig aber auch repräsentative und elegante Erscheinung auszustrahlen. Romantisierende, pittoreske oder klassische Ausprägungen haben hier keinen Platz. Vielmehr werden geometrisch klare, geradlinige Linienführungen sowie quadratische oder rechtwinkligen Flächenformaten mit offenen, unverstellten räumlichen Sphären und radikaler Funktionalität angestrebt: Form follows function, ohne inszenierte oder aufgeladene Strukturen, bestenfalls drapiert durch punktuelle Hingucker.

 

Gartenstil Formaler Garten

 

 

Alle bautechnisch verarbeitbaren Materialien – Stein, Beton, Metall, Glas, Holz und andere mehr - können in formalen Gärten nach Maßgabe formaler Vorgaben ihren Platz finden, soweit das geforderte Gesamterscheinungsbild von Großflächigkeit, Großzügigkeit, einheitlicher Textur und Oberfläche sowie akzentuierter Alleinstellung erhalten bleibt. So finden auch immer mehr naturbelassene Materialien den Weg in moderne Gärten: Großdimensionierte natürliche Steinformate wie Quadersteine, singuläre Findlinge oder auch Schichtmauerwerke, die ihrerseits wieder im gewollten Kontrast gesetzt werden zu großformatigen, glatten Oberflächen oder feingranulierten Kiesflächen. Und nicht zuletzt sind natürlich wasserfassende Becken – vom Pool bis hin zu Flachbecken im rechteckigen Format einschließlich passender stilgemäßer Wasserspiele - durchaus Gestaltungselemente, die in den formalen Rahmen eines modernen Gartens passen.

Die farbliche Tonalität formaler Gärten bewegt sich im Spektrum zurückhaltender, fein aufeinander abgestimmter Farblinien wie Weiß, Anthrazit, Beige oder abgetönter Erdfarben, die in der Anzahl der selbstauferlegten Formenbeschränkung folgt. Farbliches Changieren wird gezielt dazu eingesetzt, im Einzelfall Kontraste zwischen Hell und Dunkel herzustellen oder die monochrome und formale Geradlinigkeit zu durchbrechen. Hiermit soll Leichtigkeit vermittelt werden, ohne dabei verspielt zu wirken. Grundsätzlich bleiben jedoch farbliche Kompositionen eines unkontrollierten Einsatzes auffälliger Grundfarben bei formalen Gartenkonzepten ausgeschlossen.

Das pflanzliche Ambiente ordnet sich der bautechnischen Grundstruktur unter und hat in den überwiegenden Fällen dienenden oder flankierenden Charakter. Rasenflächen lehnen sich in der ästhetischen Funktion der flächigen Ausprägung von Terrassen und anderer mineralisch ausgeführten Flächen an. Innerhalb der vegetationstechnischen Ausgestaltung von formalen Gärten nehmen sie oftmals den größten Flächenanateil ein und unterstreichen dadurch ihren gestalterischen Stellenwert zur Gewährleistung einer ruhigen Ausstrahlung der Gartenanlage. Randständige, pflegeleichte Beet- und Rabattenbepflanzungen fassen den Außenbereich ein und trennen ihn auch als Sichtschutz von der weiteren Umgebung. Wenige Standplätze für Formgehölze und Solitärbäume, die sich durch besondere Merkmale wie Wuchsform, auffällige Rindenausprägung, Blüte, Fruchtbehang, Belaubung und Änderung ihres Farbverlaufes im jahreszeitlichen Wechsel auszeichnen, runden den natürlichen Teil der Gartenanlage ab. Unübersichtlichkeit, unruhige Zonierungen, Verläufe und Kleinteiligkeit der grünen Gartenstruktur mit üppiger Artenvielfalt und überbordender Farbenpracht gehören nicht zum Bestandteil eines formalen Gartens, welcher eher einem einfachen und überschaubaren Pflanzthema Raum bietet.

Die Erscheinungsformen formaler Gärten können in den Abendstunden durch zurückhaltende, akzentuierte Beleuchtungsszenarien unterstrichen werden, welche in ihrer Wirkung dem grundsätzlichen Regelwerk formaler Gartengestaltung folgen.  

Der Garten als naheliegender Raum, der das Wohnen in Gebäuden stärker nach außen verlagert, um mehr Zeit aktiv im Freien zu verbringen, konnte lange diese Funktion nicht erfüllen. Inzwischen ist die optische Verbindung und funktionale Öffnung des Innenbereiches in den grünen Außenbereich ein neues Kapitel des modernen Garten- und Landschaftsbaus aufgeschlagen worden: Eine Gartentypologie, die wesentliche Elemente der Innenraum-Architektur in Form, Farbe und Anspruch mit Elementen vorhandenerer Gartenstile sowie neuer Funktionen verbindet.

Dabei lässt sich folgende Entwicklung feststellen: Vieles, was man innerhalb von Wohnhäusern erleben kann – Kochen, Essen, Ruhen, Musik hören, Lesen, ja, selbst Arbeiten und vieles andere mehr - lässt sich funktional in den Außenbereich verlagern. Tätigkeiten, die früher ausnahmslos in angestammten Räumen im Gebäudeinneren erfolgten, finden zunehmend im Gartenbereich statt. Die Hausküche wird zur Outdoor-Küche, Dusche und Badewanne im Hausinnern haben ihr Pendant in der Gartendusche und im multifunktionalen Whirlpool gefunden. Selbst Ruhebetten haben sich auf „Wanderschaft“ begeben und gesellen sich in der Freiluftsaison mit ihrem Äquivalent „Daybeds“ neuerdings immer öfter in Sichtweite zu Esstischen auf repräsentativen Terrassenanlagen.

 

Wohngarten

 

Allerdings handelt es sich mit dem Wohngarten nicht um eine bloße räumliche Verlagerung von Funktionen, sondern auch um eine Erweiterung des Wohngefühls, indem man sich bewusst und gerne den natürlichen und atmosphärischen Momenten aussetzt: Die blitzende Sonne, wohlige Temperaturen, kühlender Schatten, säuselnder Wind, die Wechsel zwischen hellen und dunklen Tageszeiten sowie die intensive Wahrnehmung von Geräuschkulissen wie Wasserplätschern oder Vogelgezwitscher.

Der Impuls für den Drang nach draußen ist sehr wesentlich den positiven Seiten des Klimawandels mit ganzjährige günstigeren Temperaturverläufen geschuldet. Weiterhin ist er sicherlich auch eine Folge kulturell inspirierter Urlaubserfahrungen, in denen der Aufenthalt im Freien und der Genuss von entsprechendem Urlaubsambiente spätestens zuhause Deja-vus auslösen, in denen Wohnen und Leben einen selbstverständlichen Mittelpunkt und Erlebnisraum darstellen.

Insgesamt ist der Wohngarten nicht nur eine gestalterische und bauliche Stilform mit deutlicher Erweiterung von nutzbarem Wohnraum, sondern vielmehr ein Bündel von sehr prägenden Gefühlserlebnissen, das Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer nicht mehr loslässt: Starke Impressionen, viel Atmosphäre und das Gewinnen eines Ortes mit großangelegter lustvollen Befreiung.  

Der privateste und persönlichste aller Gartenstile wird durch den Wellness-Garten repräsentiert. Er bietet den Rahmen dafür, dass die Nutzer der Gärten ihrem Bedürfnis nach Erholung und der Förderung des gesundheitlichen Wohlbefindens ungestört nachgehen können. Eine sehr gezielte Form dieser Gestaltungabsicht stellt die Ideenwelt des Feng-Shui dar, das seine planerische Grundkonzeption aus dem spirituellen Hintergrund der fernöstlichen Lehre des Taoismus bezog. Ziel dieser Geistesströmung ist die harmonische Verbindung des Menschen mit seiner Umgebung, welche ihren besonderen Ausdruck in der Auswahl, Ausrichtung und Gestaltung seiner Wohn- und Lebensräume findet.

Mit der Gestaltung von Wellness-Gärten, die aufgrund der Vielfalt ihrer Konzeptausrichtungen nur im Einzelfall oder lediglich in Anlehnung dem strengen Regelwerk des Feng-Shui folgen, wird zunächst kein spezieller Gartenstil verfolgt. Im Rahmen erster Festlegungen steht vielmehr ein Arrangement von Möglichkeiten, um körperlichen und seelischen Belastungen gegenzusteuern. Grundüberlegungen über Charakter, Form, Farben,  

Material und Maß der Natürlichkeit werden bei vorausgehenden planerischen Überlegungen demnach gegenüber denen zur Funktion und Nutzen von Aufenthaltsszenarien und ihre Verteilung über die Fläche zurückgestellt. Erst nach Gewinnen konkreter Vorstellungen darüber werden Entscheidungen getroffen, welche Stilform oder Mischformen von Gartenstilen dem Planungskonzept zugrunde gelegt werden.

Einen besonderen Stellenwert bei der Umsetzung von Wellness-Gärten genießt die Herstellung von Privatheit und Rückzugsbereichen, in denen das Alleinsein und Ruhephasen, besinnliche Lesestunden, Relaxen oder kurze Power-Naps möglich werden. Entsprechend dem besonderen Charakter und Nutzungsgrad von Wellnessgärten besteht daher häufig ein besonderes Bedürfnis nach Abgrenzung und Sichtschutz. Dies kann durch geschickte Platzierung von Teilflächen, die Einbindung von Heckenpflanzungen, Rankgerüsten sowie Sichtschutzzäunen, Mauerscheiben oder Stelen erreicht werden.

 

Wellnessgarten

 

Zu den besonderen Gestaltungszielen von Wellnessgärten gehören im Weiteren die auf die Sinneswahrnehmung abgestellte atmosphärische Stimmungen der Beruhigung und Balance herstellen: natürliches oder künstliches Licht, ein reichhaltiges Blütenmeere, ein Feuerplatz, der besinnliche Momente der Ruhe und Entspannung schafft. Ein besonderes stilprägendes Moment der Ruhe stellt der Einsatz des Mediums Wasser dar. Immer öfter werden Wellnessgärten daher auch mit der Bezeichnung Wassergärten in einem Atemzug genannt. So ist der SpA-Bereich ein inzwischen unverzichtbares Stilelement von Wellnessgärten geworden. Mit SpA - der Kurzform für Sanitas per aquam - kommt zum Ausdruck, dass mit Wasser Gesundheit und Wohlergehen gefördert werden kann: Es reinigt und entspannt, wirkt heilend und ist in der Lage, die Anspannungen des Alltags besonders schnell zu lösen und eine Balance im Wohlbefinden herzustellen. Fließend oder stehend, bildet Wasser in vielfältigen Einsatzformen mittlerweile nicht nur prägende Mittelpunktelemente im Wellnessgarten, sondern überschreitet inzwischen auch Grenzen in andere Gartenstile hinein. Mit der Platzierung als Pools Schwimmteich, Wassertretbecken oder Gartenduschen sind Schwimmspaß, Erfrischung und nasskühler Müßiggang garantiert. Zusätzlich können ruhende Gewässer wie Teiche oder Designbecken und Wassertrögen mit Wasserspeiern, Fontänen und Brunnen sowie Bachläufe mit unterschiedlich dimensionierten Wasserfällen angenehme visuelle und akustische Reize setzen.

Mittlerweile haben ganzjährig nutzbare, beheizbare Bade-Tubes und Whirlpools neue Liebhaber gefunden. Insbesondere letztere weisen für den Einbau unter Flur oder flächig aufgestellt eine große Spannbreite von Ausstattungen und Annehmlichkeiten auf: Hervorragende Isolationseigenschaften, zahlreiche Sitz- und Liegeplätze, Luftdüsen, Wassermassagedüsen, Farblicht- und Aromatherapie, Licht und Musik aus leistungsstarken Lautsprechern. Mit einer darüber hinausgehenden Version - dem Swim-SpA mit Gegenstromanlage - wurde mit der perfekten Synthese aus Sport und Wellness nochmals eine Nutzungserweiterung erreicht. Den Reigen der Wellness-Anwendungen wird durch die Möglichkeit durch die Einbindung einer Gartensauna geschlossen.

Sobald die „Wasserzone“ verlassen wird, warten „an Land“ Relaxzonen unterschiedlicher Art: Ruhebereiche mit Liegenformaten unterschiedlicher Art, Day- und Nightbeds, Schaukeln oder Lounges, oder einfach gelöst: Outdoor-Poufs als Bodenkissen, Boden- und Hängematten als Möglichkeit, gegebenenfalls in Quartiernähe zu Duftpflanzen, die freie Zeit entspannt zu genießen.

Auch wenn mit Wellness-Gärten weitgehend die Erfüllung des Ruhebedürfnisses und Entspannung verbunden wird, kennen zeitgemäße Ausformungen durchaus auch die Möglichkeit des Übergangs von der Ruhe zur Bewegung sowie von der Entspannung zur erneuten Anspannung. Dazu dienen Aktivzonen in unterschiedlicher Ausprägung: Sportgeräte wie Trampolins, Plätze zur Ausübung von Ballsportarten oder Fitness- und Trimmgeräte in unterschiedlichen Ausführungsformen.

Welche Kreise konzeptioneller oder gestalterischer Planung über die Gartenfläche gezogen werden, hängt weitgehend von der Auffassung der Gartenbesitzer ab, was sie inhaltlich und ihrer Auffassung nach mit einem Wellnessgarten verbinden. Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass die hohe Attraktivität der Grundausstattung eines Wellnessgartens das Potenzial besitzt, auch wesentliche Bestandteile anderer Gartenstile wie Wohngärten in das Gestaltungskonzept aufzunehmen. Am Ende sind es räumliche und flächenmäßige Begrenzungen oder die Bereitschaft zur Selbstbeschränkung, die einer unbeschränkten Ausweitung entgegengestehen.     

In Deutschland lebten im Jahr 2015 drei von vier Menschen in urbanen Räumen. Es wird erwartet, dass bis 2050 die Zahl städtischer Bewohner ohne Weiteres einen Anteil von 80% der Gesamtbevölkerung erreichen wird. Viele Fragen der Zusammenhänge zwischen bebauten und unverbauten städtischen Arealen knüpfen sich an diese Entwicklung. Gartenstile als Realisierung individueller Gartenkonzepte werden sicherlich in städtischen Siedlungsstrukturen ihren Platz finden, vom klassischen Garten bis zum Wellness-Garten. Gleichwohl wird die Stilfrage in Zukunft zunehmend einer generellen Frage untergeordnet sein: In welchem Verhältnis stehen bauliche Siedlungsstrukturen zu grünbasierten Flächenanteilen. Antworten darauf werden in einem Mix von individuellen, gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Entscheidungen getroffen. Grundsätzlich wird jedoch der Gartenbegriff im urbanen Kontext von der Klärung der Frage überschrieben werden, wieviel und in welchen Strukturen grüne Komplexe städtische Quartiere durchziehen werden.

Grundsätzlich werden weiterhin Voraussetzungen gegeben sein – im Rahmen von verdichteten bis hin zu suburbanen Siedlungsstrukturen - in denen das Spektrum der Gartenkonzepte vollumfänglich weiterverfolgt werden. Hierzu wird ohne weitere Ausführungen auf die Zusammenstellung auf dieser Website verwiesen.

Daneben drängen jedoch immer mehr Ideen und Gartenkonzepte in den gesellschaftlichen Diskurs, die von vielfältigen Motiven getrieben werden. Der Begriff Urban Gardening steht dabei als Sammelbegriff für eine Entwicklung, Flächen innerhalb von städtischen Wohngebieten für eine weitgreifende Art der Selbstversorgung gärtnerisch zu nutzen, wie sie in der Vergangenheit unter anderen Prämissen nur in ländlichen Regionen verbreitet war, dort jedoch ihre ursprüngliche Bedeutung zu verlieren droht. Im urbanen Kontext hat die Entwicklung jedoch eine starke Bewegung ausgelöst, welche aus unterschiedlichen Gründen (volkswirtschaftliche, soziologische, wirtschaftliche, kulturelle, ökologische, politische) inzwischen verschiedene weiterführende Grundformen vor allem mit landwirtschaftlichem Ursprung hervorgebracht haben: Balcony Gardening, Gemeinschaftsgärten, Guerilla Gardening, Urban Farming, Vertical Farming oder Interkulturelle Gärten: Flächig, vertikal oder auf Dachflächen realisiert.

Gartenstil Urbane Gärten

Oberhalb einzelner privater oder privatwirtschaftlicher Initiativen gibt es auf Kommunalebene vor dem Hintergrund klimapolitischer Handlungsnotwendigkeiten zunehmend wahrnehmbare Ansätze, „mehr Grün und Wasser“ in die Städte zu bringen. Ziel dabei ist es, mit gezielten raumordnerischen Maßnahmen grüne Bänder in Form von Alleen und grünen Freiflächen in städtische Quartiere zu legen und durch zusätzliche Wasserflächen, Wasserrückhaltebecken und Wasserspeicheranlagen zu ergänzen.

Alle Aktivitäten, individuell gestaltete und gepflegte Gartenanlagen, Urban Gardening und großangelegte kommunalpolitische grüne Stadtplanung bilden durch die vegetative Anreicherung und ein breitgefächertes Wassermanagement ein wirkungsvolles Korsett, um neben allen weiteren gewichtigen Vorteilen dem sich abzeichnenden Klimawandel mit urbanen Wärmeinseln und allgemeiner ökologischer Begrenzung wirkungsvolle Gegenmaßnahmen entgegen zu stellen.      

 

Nutzgärten befinden sich ausgehend von ihrer früheren Bedeutung als Bauern- oder Klostergärten mit dem Ziel der Eigenversorgung mit Obst und Gemüse immer mehr auf dem Rückzug. Dennoch finden sie im ländlichen Bereich noch ihre Verbreitung und erleben neuerdings im Rahmen von persönlichem Urban Gardening oder als landwirtschaftlich ausgerichtete Form des Urban Farming sogar ein Comeback der Selbstversorgung im städtischen Bereich.

Nutzgärten können dazugehörige Immobilien vollständig umschließen oder als Anteilsflächen von Flächen anderer Nutzungsart und Stilprägung abgesondert liegen. Zumeist sind sie durch auffällige kreuzförmige Gliederungslinien gekennzeichnet, von denen aus der Beet-Zugang zum Zwecke von Ansaat und Pflanzung, Pflege, Bewässerung und Ernte leicht möglich ist. Dabei haben sich praktische, wo möglich rechteckige oder runde Formen als besonders vorteilhafte Beet-Formate erwiesen, welche von allen Seiten leicht zu erreichen sind. Als Standort sollten windgeschützte Flächen mit Südausrichtung gewählt werden, um ein optimales Wachstum zur Erzielung von möglichst vielfältigen Anbauformen mit hohen Ernteerträgen zu gewährleisten. Aufgrund der milden Luft- und Bodentemperaturen kann dort zu einem frühen Zeitpunkt im Frühjahr der Einstieg in die Kulturarbeiten erfolgen. Im Einzelfall sollte Vorsorge für die Verfügbarkeit geeigneter Halbschatt-Situationen ausgemacht werden, in denen der Anbau darauf angewiesener Kulturarten möglich ist.

 

Gartenstil Nutzgarten

 

Für die Anlage von Nutzgärten kann darüber hinaus individuellen Vorstellungen gefolgt werden. Dies betrifft insbesondere die Kombinationen unterschiedlicher Areale für Gemüse- und Kräuteranzucht, die Einbindung von blühenden Staudenakzente und die Integration von Beerstrauch- und Obstquartieren.

Eine besonders anspruchsvolle Form der Ausgestaltung von Nutzgärten stellt die Anlage von Mischkulturen in reinen Gemüsebeeten oder in Kombination mit Sommerblumen dar. Da im Einzelfall sehr differenzierte Nährstoffansprüche, Wuchs- und Konkurrenzverhältnisse zwischen den Pflanzen zu beachten sind, sind für die Betreuung von Mischkulturen Fingerspitzengefühl, gute Pflanzenkenntnisse und ausreichende Kulturerfahrung erforderlich. Dies ist insbesondere noch mehr der Fall, wenn ein jährlich wechselnder Fruchtwechsel in den Beetanlagen beabsichtigt ist.

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